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Kommunale Spitzenverbände stoßen zum Bündnis dazu

Das Bündnis „Niedersachsen für Europa“ wächst weiterhin. Seit der letzten Mitteilung vom 8. Februar sind weitere zehn Verbände der Ein­ladung der fünf Initiatoren gefolgt, sich gemein­sam für eine Stärkung der Europäischen Union einzusetzen und dabei auch die Motivation in der Bevölkerung zu erhöhen, sich an der Europawahl am 26. Mai zu beteiligen. Damit zählt das Bündnis nunmehr 27 Mitglieder. Auch immer mehr Privatpersonen erklären ihre Unter­stützung.

Mit großer Freude dürfen die Initiatoren des Bündnisses den Beitritt der Arbeitsgemeinschaft der Kommunalen Spitzenverbände vermelden. Der Zusammenschluss der drei kommunalen Dachverbände Niedersächsischer Städte- und Gemeindebund (NSGB), Niedersächsischer Städtetag (NST) und Niedersächsischer Land­kreistag (NLT) repräsentiert alle niedersächsi­schen Kommunen. Dr. Marco Trips, Präsident des NSGB und derzeit Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft, erklärte: „Wir unterstützen die Initiative ,Niedersachsen für Europa‘ sehr gerne! Die Kommunen leben Europa in Form von Städtepartnerschaften. Deutschland und Niedersachsen sichern den Wohlstand unserer Bürgerinnen und Bürger nur in einem geeinten und friedenssichernden Europa ohne Handelsbarrieren.“ (www.agksv.de)

Als erste Einzelkommune in Niedersachsen hat die Stadt Northeim beschlossen, dem Bündnis beizutreten. Bürgermeister Simon Hartmann teilte hierzu mit: „Durch den Beitritt möchten wir verdeutlichen, dass für die Stadt Northeim partnerschaftliche Beziehungen zu unseren europäischen Nachbarn ein wichtiger Bestandteil unserer täglichen Arbeit sind. Diese gewachsenen Partnerschaften sind wichtig, um die wirtschaftli­che und politische Zusammenarbeit über nationale Grenzen hinweg zu verbessern und zu stärken. Sie sind noch immer die beste Garantie für Frieden, Freiheit, Sicherheit und Wohlstand.“ (www.northeim.de)

Als erste der drei Metropolregionen, an denen Niedersachsen beteiligt ist, hat die Metropol­region Hannover Braunschweig Göttingen Wolfsburg ihren Beitritt zum Bündnis erklärt. „Die Wettbewerbsfähigkeit unserer wunderbaren Region ist direkt an ein starkes Europa geknüpft. Unser Wohlstand und unsere Arbeitsplätze hängen maßgeblich davon ab, ob wir als Europäer erfolgreich sind. Deshalb unterstützt die Metropolregion das Bündnis ,Niedersachsen für Europa‘ von Herzen“, erklärte ihr Geschäftsführer Kai Florysiak. (www.metropolregion.de)

Ebenfalls zur Metropolregion gehört Antenne Métropole, das Teil des Netzwerkes des Insti­tut français Deutschland ist. Aufgabe von Antenne Métropole ist die Förderung der deutsch-französischen Zusammenarbeit in den Bereichen Kultur und Wissenschaft. Sie wird von der Metropolregion auf der Grundlage einer Vereinbarung mit der Bot­schaft der Französischen Republik in Deutschland betrieben. Laure Dréano-Mayer, Leiterein der Antenne Métropole, teilte kurz und bündig mit: „Wir freuen uns auf gemeinsame Aktio­nen!“ (www.hannover.institutfrancais.de)

Auch der Landesfrauenrat Niedersachsen e.V. erklärte seinen Beitritt. Zur Begründung sagte die Vorsitzende Marion Övermöhle-Mühlbach: „Die Gleichstellung von Frauen und Männern gehört zu den Grundwerten der Europäischen Union. Dies ist nicht nur eine Frage der Gerechtigkeit, sondern zwingende Notwendigkeit, damit dauerhaft Frieden und Sicher­heit, eine nachhaltige Entwicklung und wirtschaftlicher Wohlstand erreicht werden können. Zugang zu Bil­dung, gleiches Entgelt für gleichwertige Arbeit, Zugang zu Spitzenpositionen in Wirtschaft, Politik und Wissenschaft sowie Schutz vor Gewalt sind für Frauen in Europa keine Utopien, sondern Realpolitik für gleichberechtigte Teilhabe in allen Lebensbereichen. Globale Herausforderun­gen meistern wir nur mit einem vereinten Europa, das zusammenhält und zusammen arbei­tet. Einem Europa, das seine Werte ernst nimmt und verteidigt.“ (www.landesfrauenrat-nds.de)

Als erster Sportverband erklärte der Niedersächsische Turner-Bund e.V. seinen Beitritt zu „Niedersachsen für Europa“. „Der Niedersächsische Turner-Bund e.V. bekennt sich zum Bündnis ,Niedersachsen für Europa‘. Insbe­sondere unser Aushängeschild, das Feuerwerk der Turnkunst, ist gelebtes Europa, bei dem Sportler, Artisten und Künstler aus ver­schiedenen Ländern gemein sam eine Show kreieren, die mit 225.000 Besuchern in 32 Shows als größte Turnshow Europas gilt“, teilte NTB-Präsident Heiner Bartling mit. (www.ntbwelt.de)

Nachdem in der Vorwoche bereits der Niedersächsische Heimatbund als Dachorganisation der niedersächsischen Bürgervereine zum Bündnis gestoßen ist, hat sich nun der Verein Freundeskreis Hannover e.V. „Niedersachsen für Europa“ angeschlossen. „Mit mehr als 1500 Mitgliedern sind wir einer der größten Bürgervereine Deutschlands und engagieren uns seit 30 Jahren als unabhängi­ger und gemeinnütziger Verein für eine lebendige Stadtgesell­schaft. Es liegt uns besonders am Herzen, die Identifikation der Bürgerinnen und Bürger mit ihrer Stadt Hannover zu stärken, kulturelle Initiativen zu unterstützen, neue Ideen zum Wohle der Stadt und ihrer Bewohner zu entwickeln und den Dialog zwischen Bürgern, Wirtschaft, Poli­tik, Wissenschaft, Kulturen und Religionen zu fördern“, erklärte der 1. Vorsitzende Matthias Görn. Deshalb wolle der Verein „Niedersachsen für Europa“ gerne unterstützen. (www.freundeskreis-hannover.de)

Als besonders symbolträchtig darf der Beitritt des Landesverbandes Niedersachsen der Europa-Union Deutschland e.V. (EUD) gelten. Sie versteht sich als überparteiliche, über­konfessionelle und unabhängige politische Nichtregierungsorganisation für ein föderales Europa. Gegründet wurde der Verein 1946 in Syke. Der EUD-Landesvorsitzende Harm Adam teilte zur Begründung mit: „Noch nie war eine Europawahl wichtiger als die bevorstehende vom Mai 2019. Vom Ausgang dieser Wahl wird abhängen, ob die Europäische Union handlungsfähig bleibt oder ob Populisten und Extremisten das Europäische Parlament als Bastion eines weltoffenen und solidarischen Europas schleifen. Vor diesem Hintergrund wollen wir für die Wahl mobilisieren, Diskursräume eröffnen und zum Mitmachen einladen. Das sind auch die Beweggründe der Initiative ,Niedersachsen für Europa‘, an der wir uns deshalb gerne beteili­gen.“ (www.europa-union-niedersachsen.de)


Artikel-Informationen

15.02.2019

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